„Gladbach gewinnt" – so hieß der Mönchengladbacher Marktplatz, auf dem gemeinnützige Träger und Akteure aus der Wirtschaft Ende 2016 Vereinbarungen über gemeinsame Engagement-Projekte treffen konnten. Die Teilnehmer des RehaVereins fanden gleich vier Partner, mit denen sie nun im Laufe des Jahres Know-how, Dienstleistungen und Sachmittel austauschen werden.

Die erste Vereinbarung wurde am 20. Januar 2017 von Unternehmensentwicklerin Ute Ehrhardt eingelöst. Im Sozialpsychiatrischen Zentrum auf der Dahlener Straße moderierte sie zwei Fallbesprechungen von Case Managern und Fachkräften aus dem Ambulant Betreuten Wohnen mit der Methode der „Kollegialen Beratung". „Wichtig ist hierbei die Einhaltung der vorgegebenen Arbeitsschritte und der Zeitfenster", erläuterte Ute Erhardt vorab, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit dieser Methode in sozialen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen zu ganz unterschiedlichen Fragestellungen arbeitet.

Auch die Fachkräfte des RehaVereins waren nach den beiden Fallberatungen beeindruckt von der Vielzahl und der Unterschiedlichkeit der Lösungsergebnisse. Hierzu trug sicherlich bei, dass Ute Erhardt mit einem „unverstellten Blick" die Moderation der Fälle übernehmen konnte. „Ich fand es total spannend, mehr von Ihrer Arbeit zu erfahren und komme gerne wieder", bot die deutschlandweit tätige Beraterin zum Abschluss des gemeinsamen Nachmittags an. Sie gewann beim RehaVerein nicht nur viele neue Eindrücke, sondern erhielt auch einen individuell gestalteten Kugelschreiber aus Holz, frisch gebackene Nussecken aus dem Café 37 und ein großes Dankeschön aller Beteiligten.

Marktplatzvereinbarung

Bildunterschrift:
Ute Erhardt und Andreas Meyer-Buschfeld (Teamleiter Case Management) freuten sich über die gelungene Vereinbarung.

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im Februar 2016, von Ann-Kathrin Brück

Bereits zum 4. Mal beteiligte sich der RehaVerein in diesem Jahr am Mönchengladbacher Veilchendienstagszug. Am 09. Februar 2016 hieß es für unsere Fußgruppe: „M’r boe Brücke- kunterbunt mit verschied’nem Grund!".

Seit Oktober letzten Jahres liefen dazu die Vorbereitungen auf Hochtouren. Kunterbunte Regenbogenkostüme wurden fleißig geschneidert, Wurfmaterial kreativ gebastelt und eingekauft. Alle Teilnehmer konnten sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen einbringen.

Eine Besonderheit war in diesem Jahr die Kooperation mit dem Verein Freeflow.
Die Freeflow Leute, die sich Bewegung und Tanz auf die Fahne geschrieben haben, studierten gemeinsam mit Nutzern, Mitarbeitern und Angehörigen des RehaVereins vorab eine Choreographie ein die dann während des Zuges immer wieder präsentiert werden konnte.
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